Monero Mining: So funktioniert das XMR Mining unter Linux

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Mittlerweile gibt es viele verschiedene Kryptowährungen am Markt, von denen zumindest eine Handvoll auch sehr bekannt sind. Allen voran natürlich auch der Bitcoin, der von einem Rekordhoch zum nächsten jagt. Ebenfalls wichtig und unter den interessanten Aufsteigern zu finden, ist die Kryptowährung Monero (XMR), die sehr auf Datenschutz setzt. Kein Wunder also, das Monero Mining aktuell sehr beliebt ist.
Möglichkeiten irgendwie mit Kryptowährungen zu handeln, gibt es viele. Die einen gehen den Weg über Handelsplattformen, die anderen versuchen sich hingegen direkt am Mining. Das ist auch bei Monero möglich und dafür kann eigentlich jedes System genutzt werden. Auch unter Linux ist XMR Mining machbar. Im Artikel gibt es mehr dazu zu erfahren, wie das funktionieren kann.
Monero – Kryptowährung mit Fokus auf Datenschutz
Jeder kann in das XMR Mining einsteigen
Wenn von Mining die Rede ist, dann muss hierbei nicht die Spitzhacke hervorgeholt werden, um in irgendeiner Mine nach Erzen zu suchen. Mining ist heute eher der Vorgang des Berechnens von Konsensmechanismen bei Kryptowährungen, für die es Belohnungen gibt. Im eigentlichen Sinne wird also gar nicht ein Anteil der Währung geschürft, sondern die Blockchain erweitert, wofür eine erfolgreiche Berechnung eben entsprechend mit einem Anteil der Währung belohnt wird. Technischen ähneln sich hier also auch Monero und der Bitcoin. Und unterm Strich braucht es für Berechnungen einen Computer, wobei der Hauptfokus für die Rechenleistung in der GPU oder CPU liegt.
Ein Vorteil von Monero zum Bitcoin liegt darin, dass tatsächlich jeder in das Mining eintreten kann, weil zu kostenintensive GPUs nicht unbedingt belohnt werden. Beim Bitcoin ist der im Vorteil, der die meiste Rechenleistung aufbringen kann, was natürlich auch Geld kostet. Das ist bei Monero nicht der Fall, weshalb zum einen auch der Rechner zu Hause mit Linux genutzt werden kann und zum anderen die Kryptowährung tatsächlich noch viel stärker dezentralisiert bleibt.
Wie funktioniert Monero-Mining unter Linux?
Mining nach Monero kann mit dem heimischen Linux Computer ausgeführt werden. Tendenziell geht das mit jedem System. Wichtig ist neben der CPU die entsprechende Software, die heruntergeladen und installiert werden kann. Das Mining selbst ist kein allzu großer Aufwand und kann nebenher betrieben werden. Der wichtige Punkt liegt aber in der Rentabilität. Gemeint ist damit, dass eben die durch das Mining gemachten Einnahmen die dafür getätigten Ausgaben überwiegen müssen, da es sonst nur wenig Sinn ergibt, überhaupt damit anzufangen. Wer an einem Mining-Pool teilnimmt, der muss eventuell Gebühren mit einberechnen. Der Vorteil sind dagegen aber regelmäßige Gewinne, die als einzelner XRM Miner vielleicht nicht so garantiert werden können.
In jedem Fall aber fallen Kosten für die Hardware und den verbrauchten Strom an. Mining lässt die Hardware ordentlich warm laufen und entsprechend wird auch Energie benötigt. Ist die Hash-Rate der Hardware, also letztendlich der Wert dessen, was tatsächlich beim Mining herauskommen kann, niedriger als diese Kosten, wird es schlichtweg ein Verlustgeschäft. Bevor es also mit dem Monero Mining unter Linux losgeht, kann es sich empfehlen, einen Monero Mining Rechner zu benutzen. Hierbei kann errechnet werden, was mit einer bestimmten Hardware tatsächlich möglich ist.
Fazit zum Monero Mining
Wer nicht nur bei der ganz großen und bekannten Kryptowährung Bitcoin schauen möchte, dem stehen einige Alternativen offen. Dazu gehört auch Monero, die seit 2014 verfügbar ist. Monero punktet dabei auch mit einem wichtigen Merkmal, denn der Privatsphäre wird ein viel höherer Stellenwert als beim Bitcoin zugesprochen. Ein weiterer Vorteil ist, dass jeder in das XMR Mining einsteigen kann. Dafür kann auch ein Linux System genutzt werden, das entsprechend mit GPU und CPU ausgestattet ist. Stimmen die Komponenten, kann sich eine Rentabilität ergeben. Dabei kann auch zwischen einzelnem Mining und der Teilnahme an einem Mining-Pool unterschieden werden. Insofern ist Monero auch wesentlich zugänglicher als manch andere Kryptowährung am Markt.