Innovationstreiber Spiele-Branche: Wie Games den technologischen Fortschritt vorantreiben

Inhaltsverzeichnis:
Mittlerweile ist es allgemein bekannt, dass in der Gaming Branche enorme Umsätze erzielt werden. Das Spielen ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Gespielt wird in jedem Alter – sowohl Frauen als auch Männer haben Spaß daran. Mehrere Millionen Euro werden jährlich auf diesem Markt umgesetzt und die Zahlen steigen von Jahr zu Jahr an. Entsprechend ist Gaming für die Wirtschaft in Deutschland – und auch weltweit – wichtig geworden und rückt daher auch immer häufiger in den Fokus der Politik. In Deutschland wurde beispielsweise 2019 beschlossen, die Branche mit rund 50 Millionen Euro zu fördern.
Die Förderung dient nicht alleine dem Unterhaltungszweck, den Spiele ohne Frage haben. Der Blick der Politik und Wirtschaft richtet sich auch auf die dahinterstehenden Technologien. Der Spielemarkt dient regelmäßig als starker Antreiber für technologische Innovationen, beispielsweise im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder virtuellen Realitäten. Selbst psychologische Aspekte fließen in die Entwicklung neuer Technologien mit ein. Befragt man führende Anbieter von Online Casinos in Deutschland, so lassen sich Verhaltensmuster der Spieler, als Basis für Technologie-Entwicklungen als Basis nehmen. Entsprechend ist beim Gaming Markt längst nicht nur mehr vom Vergnügen auszugehen. Hier steckt noch jede Menge Potenzial, das durch clevere Investitionen freigesetzt werden kann.
Innovationen entstehen durch Gaming Ansprüche
Schon immer haben Video- und Computerspiele etwas über den Stand der aktuellen Technik ausgesagt. Somit sind Spiele auch immer Zeitzeugen der jeweiligen verfügbaren Technik. Das gilt für “Pong”, bei dem einfach nur zwei Balken einen kleinen Ball von Seite zu Seite schlagen, nicht anders als bei modernen Hochleistungsspielen ala “Red Dead Redemption 2”. Die Spiele können schließlich nur so frei gestaltet werden, wie es die Technik zulässt. Doch mittlerweile verläuft diese Kausalität nicht mehr nur in eine Richtung. Die Spielebranche setzt so viel Geld um, dass nicht nur die Technik die Spiele bestimmt, sondern auch umgekehrt Technik durch Spiele definiert wird.
Spielerlebnisse sollen immer größer, schöner und eindrucksvoller werden. Das benötigt Rechenleistung, die von den Technologieunternehmen kommen muss. Entsprechend sind Entwickler von Hardware auch immer dran, um möglichst innovativ zu arbeiten. Wer ein System oder eine Hardware herausbringt, die auch für Spiele interessant ist und ein Alleinstellungsmerkmal hat, kann große Marktanteile gewinnen. Beispielsweise im Bereich der Virtual Reality Games, die mittlerweile aus den Kinderschuhen gekommen sind, aber noch jede Menge Raum für Entwicklung bieten.
Simulationen auch für die Wirtschaft interessant
Aber es sind auch noch viele andere Anwendungsgebiete denkbar. In der Produktentwicklung sind Simulationen auch keine Seltenheit. Doch genau hier hat ausgerechnet der Markt des Gaming einen Vorsprung, obschon er jahrelang nur als Vergnügen abgetan wurde. In fast allen vorstellbaren Branchen können Simulationen, die in Echtzeit berechnet werden, clever eingesetzt werden, um neue Möglichkeiten zu erschließen und Kosten zu sparen. Die Filmbranche ist auch ein bekanntes Beispiel, da hier ganze Welten am Computer entstehen und so enorme Kosten eingespart werden.
Ernsthafte Spiele in der Bildung
Spiele und Videospieler mussten sich schon so manches anhören und haben viele Jahre nicht gerade Rückendeckung erhalten. Doch das Blatt wendet sich langsam und sogar im Bildungssektor werden verstärkt die Vorzüge von Videospielen und der dahinterstehenden Technologie gelobt. Die Möglichkeit in Welten einzutauchen und ohne Gefahren Simulationen nutzen zu können, haben einen hohen Bildungsfaktor.
In der Ausbildung werden heute schon im Medizinstudium entsprechende Simulationen verwendet. Beispielsweise können auch Notfälle simuliert werden. Auch Wirtschaftssimulationen können dabei helfen, sich wirtschaftlich zu bilden. Das ist also ein weiteres Feld, bei dem die Videospiele die Tür aufgestoßen haben und immer häufiger auch sogenannte Serious Games entstehen, die den konkreten Fokus auf Bildung legen.
Spielemessen fördern Innovationen
Welche wirtschaftliche Kraft hinter Videospielen steht, zeigt sich einerseits in den Zahlen, aber vor allem auch mit einem Blick auf die Spielemessen, die jährlich weltweit stattfinden und Tausende von Besuchern anziehen. Die Gamescom in Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür. Über 350.000 Besucher waren 2019 auf der Gamescom und ein gutes Stück über 1.000 Aussteller. Jährlich steigen auch die Zahlen und vor Ort sind sicherlich nicht nur die Stände der Entwickler und Publisher zu finden. Immer häufiger vernetzen sich hier auch die Branchen, um miteinander ins Gespräch zu kommen oder eben auch Technologien anzuregen oder auszutauschen. Spielemessen sind in dieser Hinsicht längst auch zu Treffpunkten geworden, die ebenfalls auf ihre Art Innovationen antreiben.
Künstliche Intelligenz in Spielen
Fazit zum technologischen Fortschritt durch die Spiele-Branche
Wer heute noch davon ausgeht, dass Spiele reiner Zeitvertreib zum Vergnügen sind, der dürfte die letzten Jahre verschlafen haben. Immer stärker zeigt es sich, dass die Spielebranche eine ganz wichtige Säule der Digitalisierung darstellt. Anwendungen, die bisher aus Spielen bekannt waren, finden plötzlich einen Platz in der Wirtschaft und bei anderen Unternehmen. Die Politik schaut vermehrt hin und will verstärkt fördern. Neueste Spiele erfordern neueste Technologien. Insofern funktioniert die Gaming Branche als Antrieb für spannende und notwendige Innovationen.